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Welche Kreditformen gibt es?

Allgemeine Informationen und Tipps über einige Kreditformen

Seit einigen Jahren, stehen Privatverbrauchern einige unterschiedliche Kreditformen verschiedener Anbieter, zur Verfügung. So sind die gängigsten Formen der Kontokorrentkredit, der Ratenkredit, der seit Jahren bekannte Sofortkredit, der so genannte persönliche Kleinkredit (dazu gehören auch Kredite ohne Schufa), der Festbetragskredit sowie das Baudarlehen.

Egal, für welchen dieser Kreditarten man sich entscheiden möchte, immer sollte man verschiedene Angebote einholen und diese bei unterschiedlichen Kreditinstituten prüfen. Mittlerweile gibt es durch den Gesetzgeber viel mehr Transparenz, so dass Kreditanbieter verpflichtet sind, sämtliche Zinssätze, sowie zusätzliche Kosten genau offen zu legen. Zudem spricht man in der Kreditvergabe von Disagio und Damnum. Hierunter versteht man einen einmaligen Abschlag, so dass ein Kreditnehmer den Nettokreditbetrag ausbezahlt bekommt, statt des Bruttokreditbetrages. Das Disagio kann unter Umständen ganz erhebliche, steuerliche Vorteile bringen, da es im steuerpflichtigen Jahr als Zinsbelastung und somit als Werbungskosten voll absetzbar ist. Man sollte sich diesbezüglich von der Bank in vollstem Umfang beraten lassen, und alle möglichen steuerlichen Vorteile auch wahrnehmen.

Lediglich für Nutzer eines Immobiliendarlehen (Info Baufinanzierung) gibt es, seit Einführung der Eigenheimzulage 1996, keine steuerlichen Vorteile mehr durch das Disagio. Bei allen Kreditformen können jedoch noch zusätzliche Kosten anfallen. Hierbei handelt es sich dann um Bearbeitungsgebühren, Bereitstellungsprovisionen, einer so genannten Vermittlungsprovision und einer Vorfälligkeitsentschädigung (siehe auch Kreditkosten). Die Vorfälligkeitsentschädigung wird jedoch nur fällig, wenn man den Kredit vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit auslöst. Alle anderen Gebühren belaufen sich in der regel auf 2 bis 5 Prozent der Gesamtsumme.